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Linderung von Migräne durch Ernährungsanpassung

  • Carina
  • 26. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. März 2025

Maja kam im letzten Herbst auf mich zu, weil sie regelmäßig unter Migräneanfällen litt. Diese beeinträchtigten ihr Leben stark und sorgten für viele unproduktive Tage. Sie berichtete, dass sie oft das Frühstück ausließ und tagsüber häufig zuckerhaltige Snacks konsumierte. Nachdem wir ihre Ernährung genauer unter die Lupe genommen haben, konnten wir eine deutliche Verbesserung ihrer Migränesymptome erzielen.


Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Migräne:


Migräne kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst oder verstärkt werden. Einer der entscheidenden Faktoren ist die Ernährung. Ein unausgewogener Blutzuckerspiegel, fehlende Mahlzeiten und eine zuckerreiche Ernährung sind häufige Auslöser für Migräne. Hier sind einige Mechanismen, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Migräne erklären:


1. Blutzuckerschwankungen und Migräne

Das Auslassen von Mahlzeiten – besonders das Frühstück – führt oft zu einem schnellen Abfall des Blutzuckerspiegels. Niedrige Blutzuckerwerte können das Gehirn belasten und Migräne auslösen. Regelmäßige Mahlzeiten und ausgewogene Snacks helfen, den Blutzucker stabil zu halten und Migräneanfälle zu vermeiden.


2. Zucker und Migräne

Zuckerreiche Lebensmittel, insbesondere raffinierter Zucker, können Entzündungen im Körper fördern und die Migräneschwelle senken. Dies bedeutet, dass der Körper empfindlicher auf äußere Faktoren reagiert, was zu Migräne führen kann. Eine Reduzierung des Zuckerkonsums ist daher eine wirksame Maßnahme zur Linderung von Migräne.


3. Magnesium und Migräne

Ein Mangel an Magnesium wird oft mit Migräne in Verbindung gebracht. Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Entspannung der Blutgefäße und der Nerven. Eine Ernährung, die reich an Magnesium ist, kann helfen, Migräneanfälle zu verringern. Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte sind ausgezeichnete Magnesiumquellen.


4. Hydration

Dehydration ist ein weiterer häufiger Auslöser für Migräne. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, um Migräne zu verhindern und die allgemeine Gesundheit zu fördern.


Die Ernährungsumstellung:


Für Maja haben wir folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Sie begann, täglich ein nährstoffreiches Frühstück zu sich zu nehmen, das komplexe Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiße enthielt, um den Blutzucker stabil zu halten.

  • Wir haben ihren Zuckerkonsum stark reduziert, indem wir verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Snacks durch gesunde Alternativen wie Nüsse, Obst und Vollwertkost ersetzt haben.

  • Ihre Ernährung wurde durch magnesiumreiche Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Nüsse und Samen angereichert.

  • Wir haben darauf geachtet, dass sie ausreichend Wasser trinkt, um Dehydration zu vermeiden.


Das Ergebnis:


Bereits nach wenigen Wochen berichtete Maja von einer erheblichen Linderung ihrer Migränesymptome. Die Häufigkeit und Intensität ihrer Anfälle nahmen ab, und sie fühlte sich insgesamt fitter und energiegeladener. Ihre Migräne war nicht mehr so stark oder langanhaltend, und sie konnte wieder aktiv am Alltag teilnehmen.


Diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung bei der Prävention und Linderung von Migräne sein kann.

Durch einfache, aber gezielte Ernährungsanpassungen konnten wir die Migränesymptome meiner Klientin deutlich reduzieren.

Wenn auch Du unter Migräne leidest, lass' uns gemeinsam an einer individuell abgestimmten Lösung für Dich arbeiten!

 
 
 

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